Project Description

Säuremessung – ph-Metrie

Die pH-Metrie dient der Säuremessung in der Speiseröhre. Um dies zu erreichen wird ein ca. 2 mm dicker Katheter über die Nase in die Speiseröhre eingeführt und 5 cm oberhalb des Mageneingangs platziert. An dessen Spitze befindet sich ein Messfühler der den pH-Wert registriert. Über ein Aufzeichnungsgerät werden diese Werte über 24 Stunden kontinuierlich gespeichert.

Bei der Auswertung kann dann festgestellt werden, ob Säure aus dem Magen in krankhaftem Ausmaß in die Speiseröhre zurückfließt.

Wann zum Arzt?

Vor einer pH-Metrie sollte in jedem Fall eine Magenspiegelung durchgeführt werden. Die Beschwerden für verstärkten Rückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre (Reflux) sind zwar typisch, können aber auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden.

So muss zum Beispiel immer eine Tumorerkrankung ausgeschlossen werden. Ferner sollte auch zuvor untersucht werden, ob die Speiseröhre bereits Gewebeschäden genommen hat. Ist die Refluxerkrankung bereits in der Magenspiegelung sichtbar, muss keine pH-Metrie mehr durchgeführt werden.

Die pH-Metrie wird bei Patienten durchgeführt, die trotz ausgeschöpfter Therapiemaßnahmen weiter Beschwerden haben. Auch Patienten, die in der Magenspiegelung einen Normalbefund haben und bei denen eine Herzerkrankung ausgeschlossen werden konnte, sollten eine pH-Metrie erhalten. So kann festgestellt werden, ob die Beschwerden auf verstärkten Reflux zurückgeführt werden können.

  Vorbereitung

Bitte bleiben Sie 6 Stunden vor der Untersuchung nüchtern.